Wie möchten Sie sich gern mit dem Internet verbinden?
DSL unterscheidet sich von einer herkömmlichen Internetverbindung über analoge Telefonanschlüsse (POTS) oder ISDN dadurch, dass für die Datenübertragung ein weitaus größerer Frequenzbereich genutzt wird, was eine vielfach höhere Geschwindigkeit ermöglicht; die Reichweite des Signals ist durch dieses große Frequenzband jedoch stark eingeschränkt, so dass bereits in der Ortsvermittlungsstelle das Signal weiterverarbeitet ((de)moduliert) werden muss.
Bei den üblicherweise für die Privatkunden-Vermarktung vorgesehenen DSL-Varianten wie ADSL wird der für die Festnetztelefonie verwendete Frequenzbereich ausgespart, womit DSL parallel zum normalen Telefon genutzt werden kann. Fax, analoges Telefon oder ISDN stehen auch während des DSL-Betriebs zur Verfügung. Dadurch ergeben sich neue Anwendungen, denn der Internet-Zugang ist nun wie bei einer Standleitung stets verfügbar.
Mit dem Laptop/Notebook, Netbook oder dem Handy günstig im Internet surfen.
Breitbandkabel (BK) oder Breitbandkabelnetz bezeichnet ein Netz von Koaxialkabeln, das private Haushalte und Unternehmen mit Dienstanbietern verbindet. Ursprünglicher Hauptanwendungszweck des Breitbandkabels ist das so genannte Kabelfernsehen, das auch die Übertragung von Radiosendungen umfasst. Neuerdings kann das Breitbandkabel dank Erweiterung um einen Rückkanal aber auch für andere Dienste wie Telefonate sowie für die Anbindung ans Internet genutzt werden, wobei größere Bandbreiten als bei ADSL möglich sind. Die Kabelnetze wurden vor allem in den 1980er Jahren durch die damalige Deutsche Bundespost, später die Deutsche Telekom verlegt. Inzwischen wurden sie aber an andere private Kabelnetzbetreiber wie zum Beispiel Kabel Deutschland, Unitymedia oder Kabel BW verkauft.